Samstag, 8. November 2008

Tagesbericht 08.11.2008

Logbucheintrag 08.11.2008
Position: mit einem Bein im Bett
Sternzeit: sehr schön

Grüße!

Also Dears, mir ist da Letztens ein Heftchen in die Hände gefallen, das hauptsächlich in Uni Mensen, Fachhochschulen und Bibliotheken in ganz Österreich aufliegt. Sprich viele Studenten und junge Menschen kriegen das Ding zu Gesicht.
Auf den Seiten 8-13 der September/Oktober Ausgabe der Artikel
„Sparen statt paaren – und 26 weitere nützliche Tipps für Dein Konto.
Das Studenten/innen an chronischen Geldmangel leiden ist kein Geheimnis … blablabla … hier erfahrt Ihr, wie man sein Geld sparen kann, damit auch die angenehmen Seiten des Studiums nicht zu kurz kommen.“
Neben ziemlich banalen Tipps (wie z.B. zum Hofer einkaufen gehen, Bücher nicht kaufen sondern in einer Stadtbibliothek ausleihen usw.) finden sich noch folgende „Vorschläge“:

* Unerschrockene und hypochondrisch Veranlagte können sich beim Pharamafirmen oder Krankenhäusern als Medikamentetester was dazuverdienen. Meistens geht’s um Antidepressiva – also kostenlose Drogen (?). Naja, wenn sie wirken schon. Oder Dir wird einfach nur schlecht, was aufgrund der noch nicht vollständig ausgetesteten Nebenwirkungen nicht auszuschließen ist.

* Ein bisschen Vorausdenken lohnt sich. Sehr gut eignen sich Fortgehabende zum Aufstocken des eigenen Kücheninventars mit Gläsern, Aschenbechern und Klopapier (hier sei auf den Vorteil eines geräumigen Rucksacks hingewiesen).

* Hartgesottenen sei ans Herz gelegt, sich öfters bei Omi und Co blicken zu lassen. Verwandtenbesuche können zwar nervig sein, aber meistens wirst Du fürs Ertragen mit Barem und einem vollen Bauch belohnt.

* Mit ein wenig Risiko und Vorsicht zu genießen ist das sogenannte Partystürmen. Unauffälliges Verhalten und schnelles Trinken, bevor der Gastgeber merkt, dass Du gar nicht dazugehörst, sind hier allerdings Pflicht.

* Auch mit dem Sparen kann man es übertreiben. Wenn Du Dich nur mehr von Hüttenkäse und Bier ernährst, Zigarettenstummel aus dem Aschenbecher klaust und Dich immer wieder beim Stöbern in Müllcontainern ertappst, solltest Du wieder zu Mama ziehen.

* Ziehst Du das gute alte Zeche prellen in Betracht, solltest Du das nicht unbedingt in Stammlokalen oder in Lokalen, die Du noch öfters aufsuchen möchtest, in die Tat umsetzen.

Sorry – soll das lustig und witzig sein – oder wie?
Finde es eigentlich ziemlich bedenklich, dass so was überhaupt irgendwo abgedruckt wird.



Jetzt liegt er auch da, am Zenträu. Der Dr. Zilk.
Zwischen Anton Benya und Bruno Kreisky.
In einer über hundert Jahren alten Holzkutsche, gezogen von einem Esterhazy-Gespann, wurde er die letzen Meter vom 2er Tor zu seiner Grabstätte gebracht.
Die Gardemusiker des Österreichschen Bundesheeres spielten u.a. ein Stück von Glenn Miller.
Nach der Einsegnung bei der Grabstelle durch den Wiener Erzbischof wurde der Sarg in die Erde gelassen.



Zuvor die Aufbahrung im Stephansdom, dort zelebrierte Kardinal Schönborn das Requiem und hielt eine Predigt, die auch mal ein Schmunzeln zuließ.
Geendet hat die Messe durchaus ungewöhnlich mit dem Donauwalzer, danach erklang die Pummerin.


Ja. Es war a schene Leich. Und ich denke, er hätte (oder hat) seine Freunde damit gehabt.
Ich glaube wirklich, das war eine Beerdigung, wie sie sich ein Zilk gewünscht hätte.
Echt wienerisch eben.

Trotz Regen und Kälte sind heute rund 3.000 Menschen zur Einsegnung von Helmut Zilk zum Zentralfriedhof gekommen.

„Er war ein aufrechter Mensch. Das ist viel wert. Wenn man auf das, was einer sagt, was geben kann“ – sagte eine Dame, die sich ins Kondolenzbuch eintrug.
So ist es.

HONEY OF THE DAY - Der Tageshonig:
Manukahonig

Unter allen neuseeländischen Honigen ist der Manukahonig der für seine Heilkraft berühmteste. Untersuchungen der Waikato Universität bestätigen die hohe antibiotische Wirkung, die wahrscheinlich von den Blüten herrührt.

Ziervideo des Tages:



(The Glenn Miller Orchestra - Moonlight Serenade)

Pfiad Euch Dears, ich bin dahin - happy Samstag noch.

Freitag, 7. November 2008

Tagesbericht 07.11.2008

Logbucheintrag 07.12.2008
Position: wo? hm?
Sternzeit: was? hä?

1.: HIP HIP HURRA – ALLES IST SUPER, ALLES IST WUNDERBAR
Ich fahre nach Linz, ich fahre nach Linz!
Allerdings erst im Juli 2009
Genauer gesagt: am 4. Juli 2009
Denn: ich will die Ärzte sehen, ich will die Ärzte sehen, ich will die Ärzte, Ärzte sehen!
Und hören natürlich auch.
Und daher habe ich doch glatt heute so eine Karte für das Konzert erstanden.
Genauer gesagt 2 Karten. Eine für die Frau K. und eine für das Frl. K.
(und wie ich schon gelesen habe werden wir dort u.A. auch die Frau Rosa dort antreffen).
Frau K. plant ja immer gerne im Voraus.
Daher hat sie mich schon gefragt, mit welchem Auto wir im Juli 2009 nach Linz fahren.
Geh bitte Frau K.! Red’ ma im Juni 2009 drüber, guti?
I man: vielleicht bin ich im Juni 2009 schon steinreich! Dann miete ich eine Stretch Limousine mit Chauffeur inkl. Luxuscatering on Board, wir lassen in der Karre die Korken knallen und stopfen uns mit Allem, was gut und teuer ist während der Fahrt die Bäuche voll – und fahren dann so nach Linz.
Bzw.: ich miete einen Helikopter (mit Pilot). Und dann landen wir im Gugl Stadion. Mitten auf der Bühne!
Also: red’ ma im Juni 2009 drüber – okay?
(Hoffentlich bekomme ich, nötigenfalls, so kurzfristig noch eine Strecht Limo – und Frau Rosa – für Sie hätt’ ma natürlich dann auch noch Platz!).

2.: OBSTBESTANDAUFNAHME IM HAUSE FRL. K
Stand 07.12.2008, rund 19:30 Uhr:
1 Apfel
8 Mandarinen
Obst im Hause und was passiert?
Das Inhouse-Öko-System kippt!
Kann mir bitte ein Mensch erklären, wo diese Obstfliegen herkommen?
Ich mein: wohnen die schon im Obst wenn man es kauft?
Und beschließen die Obstfliegen dann eines Tages einen kleinen Ausflug in die nähre Umgebung zu machen?
Oder ist das eine Demo?
„Wohnrecht für alle! Wer unseren Apfel aufisst muss uns aufnehmen!“
Oder was?

Ebenso rätselhaft wie das plötzliche und quasi mysteriöse Auftreten von Obstfliegen ist mir persönlich das Verhalten von Mandarinen.
Da kauft man so ein Netzchen Mandarinen.
Und da ich leider, leider ein sehr, sehr nachlässiger Obstesser bin … also manche Mandarinen fangen zu schimmeln an. Anderer wiederum trocknen aus und schrumpeln komplett zusammen. An Ende hat man steinharte Schrumpfschrumpel Mandarinen, die man wunderbar zur Selbstverteidigung verwenden kann
Als Wurfgeschoße für’s Katapult zum Beispiel.
Man könnte die Schrumpfschrumpelmandarinen aber auch in Netzchen belassen, und hätte somit eine wunderbare Bio-Schleuder (man könnte ev. noch ein Schnürchen an das Netzchen knüpfen – erhöht die Schleuderreichweite).
Mann wäre dann also bewaffnet – und kein Mensch würde Verdacht schöpfen.
Damit kommt man sicher bei jedem Security-Check durch.
„Ja, ja“ würden die Security Leute sagen.
„Ja, ja – unsere Gäste werden halt auch nicht jünger. Achten auf Ihre Gesundheit, nehmen Mandarinen mit aufs Konzert, Vitamin C und so. Ja, ja – man wird ja vernünftiger im Alter.“
Und in Wahrheit wäre man sozusagen bis auf die Zähne bewaffnet.
(und ned, das da jetzt irgendwer auf blöde Gedanken kommt!)

Aber zurück zur Mandarinen Ausgangsfrage:
Mandarinen im Netz, gleiche Bauart, gleiche Sorte, gleicher Jahrgang.
Warum schimmeln mache – und andere schrumpfschrumpeln?
Ist das nicht seltsam?
(manche Menschen werden mit ein paar Jährchens mehr am Buckel übrigens auch nicht vernünftiger – da helfen ned amal Mandarinen – belive me).

3.: WER IST EIGENTLICH ANNA PIAGGI – UND WAS IST EINE STILIKONE?
Anna Piaggi, 72, Star-Modejournalistin der italienischen Vogue, gilt als Stilikone.
Signora Piaggis Kleidersammlung ist unermesslich und wurde sogar schon im Londoner Victoria and Albert Museum ausgestellt. Sie besitzt rund 2865 Kleidungsstücke und ca. 265 Paar Schuhe.
Nie sieht man sie zweimal im selben Outfit, nie in schwarz (dem Dresscode der Fashion-People), aber immer mit Hut. Sie reist immer mit 30 Koffern, ihr Credo ist „Eine Frau muss sich zu jeder Stunde umziehen können und darf dabei keinen Beschränkungen unterworfen sein.“
Hier einige Modelle aus der Piaggis’schen Sammlung – Signora höchstpersönlich:





Ich dachte ja zuerst, die Frau ist Vorstandsmitglied einer Faschingsgilde.
Aber nein. Sie ist eine Modeexpertin und Stilikone.

Jackie Kennedy-Onassis, Coco Chanel, Prinzessin Diana, Madonna, Victoria Beckham sogar Paris Hilton – das sind für mich u.A. Stilikonen.
Menschen, die verstehen bzw. verstanden die Massen mit ihrem Stil, mit ihrer Art und Weise sich zu kleiden und sich zu präsentieren so derartig beeindrucken und zu begeistern, dass dies millionenfach und immer wieder aufs Neue kopiert wurde und wird. Leute, die einen gewissen Stil eben prägen. Wie z.B. der berühmte Pillbox Hut oder riesige Sonnenbrillen – das sind Klassiker der Modegeschichte – das ist eben der Jackie O. Stil.

Tja Dears, Anna Piaggi, die Frau mit dem Stöckchen und den Tüllmaschen ist eine Stilikone. Man lernt nie aus. Kenne eigentlich auch niemanden, der ihren Stil kopiert fällt mir auf.

4.: GLÜHBIRNEN TEST
Festgestellt: die vom schwedischen Möbelhaus halten viel länger als jene Vertreter (glühfadenlampentechnischer Art) namhafter Hersteller! Und außerdem sind’s viel billiger. Allerdings geht ja der Strompreis ganz schön in die Höhe. Naja. Auch schwedische Kerzen sind ganz okay – und ebenfalls günstiger in der Anschaffung als so manches Wachsprodukt anderer Anbieter.

5.: HONEY OF THE DAY – DER TAGESHONIG
Erdbeerbaumhonig - Miel d'Arbousier aus der Provance

Der Erdbeerbaum, eine typische Macchiapflanze
des Mittelmeerraums, ist ein ganz besonderes Gewächs,
denn er trägt gleichzeitig Blüten und Früchte. So kommt es,
dass im Spätherbst und frühen Winter seine Früchte gelb
und rot leuchten, während die Bienen von seinen weißen
Blüten den Nektar sammeln.
Dieser Honig läßt sich mit keinem anderen vergleichen: sein
Aroma ist für einen Honig ungewöhnlich bitter. Trotzdem
wird er in Feinschmeckerkreisen ebenso geschätzt wie
unter den Einheimischen, die ihn gerne als Naturheilmittel
verwenden. Es wird ihm ein hoher Vitamin-C-Gehalt
(ebenso den essbaren Früchten), ein hoher Selengehalt und
eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.
Kristallisiert fein aus.

6.: ZIERVIDEO DES TAGES

(Juliette & The Licks – Sticky Honey)

7.: SCHLAUE SPRÜCHE

„Von all den Dingen die mir verloren gegangen,
habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen.“
-Ozzy Osbourne-

und

„Wenn ein Kopf besonders hoch getragen wird,
ist er wahrscheinlich hohl.“
-Helmut Qualtinger-

8.: VERABSCHIEDUNG
Die Holy St. Simmeringer Wanderbühne beendet hiermit ihr heutiges Stegreifstück und wünscht einen schönen Abend.

9.: POST SCRIPTUM
Baba Dears!

10.: DER VORHANG FÄLLT
Over & Out.

Donnerstag, 6. November 2008

Tagesbericht 06.11.2008

Logbucheintrag 06.11.2008
Position:at Zuma Beach
Sternzeit: Fifi Trixibelle

Hi-Ho!

Na sehr gut.
Hatte mich eben dazu durchgerungen meinen Kontostand zu betrachten (schluck sag ich da nur, schluck!), und meine Überweisungen zu erledigen (und nochmals: schluck!!).
Tippe da also so vor mich hin – und just, als ich den ganzen Schmarren abschließen will – bumm – nix geht mehr – Aufgrund von Wartungsarbeiten … blabla … bis 7.11., 09:00 Uhr … geht nix mehr, werter Kunde.
Achja, stimmt, das stand ja eh ganz zu Anfang, dieser Infotext, beim Einloggen, stimmt. Ab 22 Uhr – Mist! Jetzt muss ich mir meinen Kontostand morgen noch einmal anschauen!
Mist, Mist, Mist!
Noch rund 3 Wochen. Dann kommt das Weihnachtsgeld.
Na gut wird’s sein.
Bist du narrisch.
Also eines steht fest: reich werde ich in diesem Leben nimma mehr.

Naja. Und weil’s so lustig ist, werde ich morgen gleich wieder ein bisserl meine Kreditkarte belasten. HOFFENTLICH!
Denn morgen, 09:00 Uhr beginnt der Vorverkauf.
„Die Ärzte“ werden ihre Praxis für einen Tag in Österreich öffnen.
04.07.2009
Im Linzer Stadion
„Jazzfäst“ mit drei Gastbands

Das Konzert im Dezember 2007 in der Wiener Stadthalle war innerhalb von 12 Minuten ausverkauft. ICH habe 2 Karten ergattert – zum regulären Preis, nix überteuert via Ebay oder sonst woher.
2006 war ich bei den Red Hot Chili Peppers, ähnliches Theater. Nicht mal eine viertel Stunde lang hat’s gedauert – alle Karten weg. 2 davon waren allerdings in meinem Besitz, auch wieder normaler Kartenpreis.
Dezember 2008 (also nicht mehr lange!) – Die Toten Hosen.
Der Vorverkauf begann im Dezember 2007 (!). Hier sind fast alle Server zusammengebrochen, Konzert ratz fatz ausverkauft (glaube innerhalb von rund 18 Minuten).
Aber: das Frl. K. hat eine Karte. Seit einem Jahr magnetet diese am Kühlschrank. Kommt mir direkt schon ein bisserl vergilbt vor. Ich habe den ausgeschriebenen Preis bezahlt.
Und am 12.12.08 ist es endlich so weit! Campino & Co!
Hurra!

Naja.
Und morgen werde ich dann eben versuchen, Karten für Farin + Bela + Rod zu bekommen.
Ich baue auf meine schnellen Finger, mein Glück, und meinen ultraschnellen Rechner. Sowie auf Frau K. die zeitgleich mit mir ebenfalls versuchen wird, Tickets zu ergattern.
Plan daher für morgen:

* RECHZEITIG AUFSTEHEN!
* NICHT BUMMELN DES MORGENS – INS BÜRO FAHREN! SCHNELL!
* VOR NEUN AM ARBEITSPLATZ SEIN
* TELEFON UMLEITEN
* RECHNER AUF HOCHTOUREN BRINGEN
* ENTSPRECHENDE INTERNETSEITEN ÖFFEN + EINLOGGEN
* EINE MINUTE VOR NEUN: 3x ÜBER DIE LINKE SCHULTER SPUCKEN, LAUT „TOI TOI TOI“ RUFEN
* PUNKT NEUN: LOSLEGEN


We will see.
Habe bereits den Kollegen gegenüber verkündet, dass ich keinesfalls gestört werden darf!
Bin schon sehr gespannt und werde berichten.

Übrigens – und wieder mal was lehrreiches – damit dieser Tagesbericht nicht wieder mal komplett für die Katz’ ist:

Der Ausspruch toi, toi, toi (zunächst norddeutsch, seit dem 19. Jh. belegt), der heute meist als Glückwunsch im Sinne von „Es möge gelingen“ verstanden wird, beruht auf einem Abwehrzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es üblich, die Formel „unberufen“ hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen. Der Ausspruch „toi, toi, toi“ entstand als lautmalerischer Ersatz für das Ausspucken, das seit dem 18. Jahrhundert zunehmend als unanständig empfunden wurde. Auch heute noch wird er gelegentlich durch ein „unberufen“ und Klopfen auf Holz begleitet.

Es kommt als möglicher Ursprung des Ausrufs auch eine dreimalige, verkürzte Nennung des Teufels in Betracht. Das Schwäbische Wörterbuch führt eine Redensart auf: „No kommt mer in ’s Teu-Teu-Teufelskuchen bey ihm“.

Über die rechte Schulter zu spucken ist in Russland übrigens streng verboten. Nach Volksglauben wird jedem Menschen bei der Geburt ein Schutzengel gegeben, der ihn im Leben immer begleitet und hinter seiner rechten Schulter steht. Hinter der linken Schulter ist der Teufel, der den Menschen ständig dazu anregt, Sünden zu begehen.

Also: IMMER LINKS SPUCKEN!

Ach ja, und wusstest Ihr schon, dass der zweite Sohn Gwen Stefani’s folgenden Namen trägt:
Zuma Nesta Rock – das ist der Vorname. Familienname : Rossdale.
Zuma Nesta Rock Rossdale.
Na das ist ja mal was, gell …
Das Baby wurde nach dem Lieblingsstrand der Eltern benannt.
Zuma Beach in Kalifornien.

Unter Promis scheint es sowieso irgendwie total hip zu sein, den Kindern besonders ausgefallene (bescheuerte?) Namen zu geben – warum auch immer.
Einige besonders spannende Beispiele:

Heidi Klum & Seal
Kind Nummer 1: Leni (das find ich ja noch sehr lieb eigentlich)
Kind Nummer 2: Henry Günther Ademola Dashtu
Kind Nummer 3: Johan Riley Fyodor Taiwo

Der Sohn von Jermaine Jackson hört auf Jermajesty, Sylvester Stallones Stammhalter trägt den tollen Namen Sage Moon Blood und John Mellencamps Sprössling Speck Wildhorse.
Die Töchter von Jamie Oliver: Daisy Boo und Poppey Honey.

Pilot Inspektor – Sohn des Schauspielers Jason Lee, Moxie Crime Fighter, Sprössling des amerikanischen Illusionisten Penn Jillette.

Eminem trägt nicht nur das Bild seiner Tochter als Tattoo auf dem Arm, sondern auch ihren Namen, Hailie Jade Scott-Mathers.

Bruce Willis und Demi Moore - als die zwei noch glücklich miteinander waren, haben sie ihre Kreativität an Rumer Glenn, Scout LaRue, Tallulah Belle ausgelassen.

Bei Familienfeiern der Geldofs treffen Fifi Trixibelle, Peaches Honeyblossom und Pixie Frou-Frou mit Musiker Vater Bob zusammen. Bleibt nur zu hoffen, dass niemand seinen Hund mitbringt, sonst könnte es eventuell zu Missverständnissen kommen.

Die Tochter von Paula Yates aus der Beziehung zum verstorbenen INXS-Sänger Michael Hutchence heißt Heavenly Hiraani Tiger Lily.

Hinter Audio Science Clayton verbirgt sich nicht etwa die neueste Soundanlage von Sony. US-Schauspielerin Shannyn Sossamon sah in der Aneinanderreihung dieser Begriffe den perfekten Namen für ihren Sohn. Das Ausmaß der Katastrophe wird erst bei einem Übersetzungsversuch begreifbar.

"Gute Nacht Cheyenne Savannah!" - "Gute Nacht Jimi Blue!" - "Gute Nacht Wilson Gonzales!", so schallt es durchs Haus, wenn Familie Ochsenknecht schlafen geht. Papa Uwe hat seine Tochter und die beiden Söhne mit klingenden Doppelnamen bedacht.

Wer es von den Zappa Geschwistern am Schlimmsten getroffen hat, wird unter Diva Thin Muffin Pigeen, Dweezil und Moon Unit ein ewiges Streitthema bleiben. Schwesterchen "Mond Einheit" nennt sich inzwischen nur mehr Moon Zappa.

Einen Superhelden wünschten sich auch Nicolas Cage und Frau Alice Kim in die Familie. Sie gaben ihrem Sohn den Namen Khal-el Coppola. Bevor Superman nach Ankunft auf der Erde zu Clark Kent wurde, hört er auf den Namen Kal-el.

Nur was sich reimt, ist gut, meint hingegen David Bowie in Bezug auf den Namen seines Sohnes. Der darf sich mit Duncan Zowie Haywood Bowie vorstellen.

Man sieht, der Kreativität der Promis sind keine Grenzen gesetzt!
Achja, in der Karibik laufen einige Menschen mit recht seltsamen Vornamen durch die Gegend, weil Eltern dort gerne ihren Kindern den Namen vorbeifahrender Schiffe geben.
Naja. Auch eine Möglichkeit.
Der Hafen Albern ist ja nicht so weit (bitte in Holy St.Simmering gibts sogar einen Hafen!)
Sollte ich wieder Erwarten mal schwanger werden … werde ich mich einfach ans Ufer setzen und nach Schiffen Ausschau halten.
Die Cutty Sark, HMS Bounty, Wasa, USS Constitution, Andrea Doria, Queen Mary oder die Titanic warden da ja wohl sicher nicht vorbeifahren … aber … könnte spannend werden :o)

HONEY OF THE DAY – der Tageshonig
Leatherwoodhonig aus Tasmanien

Ein hocharomatisch exotischer Honig, feincremig.
In höheren Lagen Tasmaniens beheimet, wächst in gemäßigten Gebieten der bis zu 20 m hohe, immergrüne Lederbaum "Leatherwood" in dichten unberührten Regenwäldern. Die weißen kleinen Blüten verströmen einenj zarten Duft, und stellen für die Bienen eine langandauernde Tracht dar.

Ziervideo des Tages:

(Die Ärzte - Hurra)

"Selbstironie sollte generell im Leben eine große Rolle spielen“
– Rodrigo González-

"Du darfst dich nie verbiegen,
jede Lüge springt dir irgendwann ins Gesicht"

- Campino -

Mittwoch, 5. November 2008

Tagesbericht 5.11.2008

Logbucheintrag 05.11.2008
Position: aufrecht
Sternzeit: niederträchtig

Ein herzliches Krawuzikapuzi!
Sehr passend, denn Mittwochs war früher immer der Kasperl im Fernsehen angesagt.
Seinerzeit ein absolutes Muss.
Also, sehr passend irgendwie.

Gut. Also, morgige Kochrunde: Selchfleischknödel & Sauerkraut, Frl. K. schwingt den Kochlöffel.
Ich bin ja echt total froh über unsere Kochtruppe.
Obwohl sich da manchmal wirklich Welten auftun.
Also gut. Die Knödel sind gekauft.
Könnte ich grundsätzlich selber machen – is mir aber dann doch a bisserl zu aufwendig, so nach dem Büro usw..
„Kaufst Du das Sauerkraut?“
Naja, schon, gell (weil schenken werden die mir ja das nicht).
„Das von Chef Menü oder das von Iglo?“
Hä, was? Chef Menü, Iglo? Nö also ich kauf da so ein Sackerl Sauerkrauf und werfe den Inhalt in den Kochtopf?
„Du machst das Sauerkraut selber???“
(vier riesengroße Augen starren das Frl. K. an)
Öhm, ja? Das ist ja ruckzuck fertig, a bissl Zwiebel, und das Kraut ….?
„Bei mir wird das nie was. Ich koche das s t u n d e n l a n g. Das wird nie weich.“
Wie, wird nicht weich, im Kochtopf wird das Sauerkraut nicht weich?
„Nö, das klappt nicht. Hat noch nie funktioniert.“
Bitte das gibt’s doch nicht, wie kann simples Kraut im Kochtopf nicht weich werden??

Also grundsätzlich ist in diesem Fall mal zu sagen: hier handelte es sich heute um ein Definitionsproblem.
Für Frau M & Frau H ist ein Kochtopf ein normales Kochgeschirr.
Für mich ist ein Kochtopf ein Kochtopf. Im Fachjargon : Druckkochtopf.
Anderes Kochgeschirr benenne ich Häfn, oder Reindl, Pfandl, Gschirrl oder eben einfach Topf.
Also ich koche mein Sauerkraut im Kochtopf – und nicht im Topf.
Frau S. kochte ihr Sauerkraut bis dato auch immer im Kochtopf – eben im Topf.
Ich schwöre, wir haben mindestens 15 Minuten lang über das Kochtopf / Sauerkraut Problem diskutiert, bis wir dahinterkamen, dass wir von zwei vollkommen verschiedenen Kochgeräten sprachen.
Warum Sauerkraut, wenn es über eine Stunde in einem Reindl vor sich hindünstet noch immer nicht weich wird, ist mir ein Rätsel.
Wie gesagt: Kochtopf. Ca. 10 Minuten. Rucki Zucki. Fertisch.

Ich werde in der Kochtruppe jedenfalls total bewundert.
Weil ich so viele Sachen selber kochen kann.
Ich koche ja auch immer total exotische und ausgefallene Dinge.
Eiernockerl („Wie machst Du das??? Die kleben bei mir immer zusammen!!“)
Palatschinken (ich wusste hingegen nicht, dass man Palatschinken fertig kaufen kann! Nur mehr Marmelade reinschmieren –fertig. Palatschinken sind ja auch total schwierig in der Herstellung)
Kürbisgemüse („Habe ich noch nieeeee gegessen“)
Semmelknödel (der reinste Wahnsinn)
Rindsgulasch (im Kochtopf ein Kinderspiel)
Pasta asciutta (im wienerischen Bastaschutta. Man verstand mich nicht, denn Bastaschutta sagt heute kein Mensch mehr. Das ist jetzt „Sauce Blognese“. Oder „Sugo“; demnächst werde ich übrigens Polpetti mit Spagetti kochen ;o))
Naja.
Und so einiges mehr halt.

Und die Weltsensation an sich ist ja eigentlich die Tatsache, dass ich all das ohne FIXBASIS koche.
Bitte es gibt heutzutage für fast alles eine sogenannte FIXBASIS.
Chili con Carne, Faschiertes, Geschnetzeltes, Gulasch, Kartoffelgulasch, Rahm Schnitzel, Lasagne, Reisfleisch, Krautfleisch, Zwiebelrostbraten, Schinkenfleckerl, Hörnchenauflauf, sämtliche Saucen wie Bechamel-, Dill-, Tomaten-, Carbonara usw. usf.

Okay. Ich verwende Rindsuppenwürfel und hin und wieder so einen Bratensaftwürfel.
Und wenn’s schnell gehen muss, koch ich mir ein Paar Frankfurter und löse einen Gulaschsaftwürfel auf.

Aber ich schwöre, ich habe in meinem Leben noch niemals eine Fixbasis für oben genannte 08/15 Dinge verwendet. Ich verstehe auch das Prinzip nicht. Wo ist da der Clou?
Z.B. die Fixbasis für den Hörnchenauflauf.
Man muss Nudeln, Faschiertes, Zwiebel, Creme Fraiche und Käse kaufen.
Nudeln, Faschiertes, Zwiebel, Creme Fraiche mischt man zusammen – dann wird der Inhalt des Fixbasis Säckchens in Wasser aufgelöst und alles damit vermischt. Obendrauf der Käse.
Kann mir bitte jemand erklären, wo da der Sinn, die Ersparnis liegt?
Ich verstehe das nicht.

Bei Fertiggerichten sehe ich das völlig anders.
Das Gericht ist FERTIG. Ich brauche es nur in die Mikrowelle oder in den Ofen werfen, ich muss keine Zutaten extra kaufen – es ist eben ein FERTIGGERICHT.
Und hin und wieder okay.
Aber eine FIXBASIS – ist doch auch irreführend!
Wer weiß wie viele Menschen glauben, sie bräuchten nur den Sackerlinhalt in Wasser auflösen – und am Ende steht ein FIXfertiges BASISgericht (08/15) vor ihnen.

HONEY OF THE DAY – Der Tageshonig:
Phazeliahonig

Phazelia wird Büschelschön oder Bienenfreund genannt. Die von den Bienen gesammelten Pollen sind lila-blau und der Honig ist mild, hell mit einem fein lieblichen Aroma.

Ziervideo des Tages:

(AC/DC - Black Ice)

Und noch eine Meldung zur USA Präsidentenwahl:
Dixville Notch war am schnellsten – Demokraten erstmals seit 1968 vorne
Dixville Notch im US Bundesstaat New Hampshire, ein Ort mit 75 Einwohnern, schaffte es weltweit in die Nachrichten: als erster Ort der USA, der mit der Stimmauszählung fertig wurde.
15 Wahlberechtigte stimmten für Obama, sechs für McCain – erstmals seit 40 Jahren verloren dort die Republikaner die Mehrheit.

Hihi. Sicher ne tolle Stimmung jetzt, da in Dixville Notch ;o)

Dienstag, 4. November 2008

Tagesbericht 04.11.2008

Logbucheintrag 04.11.2008
Position: fast nimma da
Sternzeit: eindeutig zu spät

Dears,

heute fasse ich mich kurz, ich bin hunds’müd’ – und da arbeitet mein Gehirn nicht so richtig.
Und daher fällt mir nix sinniges ein, was ich hier hinterlassen wollte/sollte/könnte/dürfte/müsste usw.usf..

Deshalb lasse ich mal das ganze übliche Qua-Qua weg, und fange sofort mit dem eigentlichen Ende eines jeden Tagesberichts an.

„Wenn auch anzunehmen ist, alles sei bereits gesagt,
so darf man doch keinesfalls folgern,
dass auch alles gehört und verstanden worden ist.“
-Franz Liszt-

und

„Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten,
sondern jene, die ausweichen.“
-Marie von Ebner-Eschenbach-

HONEY OF THE DAY – der Tageshonig:
Quillajahonig

In den unberührten Urwälden der chilenischen Andenregion bilden die mächtigen Quillajabäume - die zu den Rosengewächsen zählen - dichte Bestände. Die Rinde und die ledrigen, immergrünen Blätter werden als Heilmittel genutzt. Die weißen, rispigen Blütenstände bieten den Bienen duftenden Nektar. Der gehaltvolle, feincremige Quillajahonig besticht durch sein ausgeprägtes blumiges Bukett.

Ziervideo des Tages:

(Sheryl Crow - Strong Enough)

Najo und achja, das der Tagesbericht manchmal zu sehen ist und dann auch wieder mal nicht, dürfte irgendwie mit dem jeweiligen Betriebssystem und mit der Aktualität der Templates zusammenhängen.
Windows Vista kann alles auf den ersten Klickblick sehen.
Windows XP z.B. nicht.
Und das Ganze passierte nur bei Templates, die schon ein bisserl älter sind.
Und seltsamerweise ist es nicht immer der Fall.
Beim eigentliche Querbeet (das ja eh wieder kommt) – also die kleine Wiese – da ist das ja niemals geschehen. Das war/ist auch eine relativ neue Blog Vorlage.
Werden wir also eh sehen, wie’s weitergeht im Beet.
Da isses jedenfalls immer – nur kann man es nicht immer sehen (sehr mystisch eigentlich).
Und wenn ned – eh scho wissen – rechts klicken usw.
Tja – die Technik, gell.
Jedenfalls: total spannend.

So. Und nun Ende.

Montag, 3. November 2008

Tagesbericht 02. & 03.11.2008

Logbucheintrag 02. & 03.11.2008
Position: an Zehe mit Verband
Sternzeit: es wurde mir diesbezüglich Redeverbot erteilt

Hollodrio!
Was bin ich froh, der Montag ist vorbei.
Sehr mühsame Angelegenheit.
Najo.

Meine Zehe ist auch noch dran, so wie das Ding aussah habe ich mich ernsthaft auf die Notwendigkeit einer Amputation eingestellt.
War also dann heute doch beim Arzt.
1A Quetschung der allerfeinsten Art, Frau Doc war ziemlich angetan.
Jetzt trage ich einen hübschen Verband, der aber zum Glück zulässt, das ich trotzdem noch in irgendeinen Schuh reinkomme.

Musste feststellen: was der Hühnersuppe bei Erkältungen nachgesagt wird (nämlich das g’sund macht), hält ein Brathuhn bei Quetschungen nicht. Gestern wurde ich nämlich zum Hendl essen eingeladen. Aber heute morgen: nix. Stattdessen: auf zum Arzt! Aber hurtig!
Schade. Hatte mich schon auf eine schöne wissenschaftliche Arbeit gefreut.
Eine Studie. „Die medizinische Wirkung des Brathuhns – Heilung durch ein Hühnerbeinchen“.
Das kann ich gleich mal vergessen.
War aber sehr lecker das Hendl.
(und: ich hab ja nix gegen Brathendl – allerdings gab’s heute Mittags schon wieder eines. Na das war ne Überraschung Dears, hui).

Bitte. Und kann man mich jetzt bitte mit James in Ruhe lassen?
„Der beste Bond aller Zeiten“
Ab 6.11. „Ein Quantum Trost“
„Quantum of Solace“
Kann ja sein dass der beste Bond aller Zeiten ist – mit Sicherheit ist das aber auch der seltsamste Bond Film Titel aller Zeiten.

„From Russia With Love“ – Liebesgrüße aus Moskau
„A View To A Kill“ – Im Angesicht des Todes
„You Only Life Twice“ – Man lebt nur zweimal
“Licence To Kill” – Lizenz zum Töten
“Tomorrow Never Dies” – Der Morgen stirbt nie

DAS sind Bond Film Titel.
Aber „Ein Quantum Trost“ hört sich irgendwie nach einem Konsalik Roman an.
Oder nach einem Ratgeber der Seelsorge.
Ich hab ja auch gar nix gegen Daniel Graig – aber wurscht welche Zeitschrift ich aufschlage – Mr. 007.

Aber noch mehr als James gehen mir Sarah und Marc am Wecker.
Bitte ich halte das nervlich nicht mehr aus.
Sarah Connor und Marc Terenzi haben sich getrennt.
In meinen Augen zwei allerhöchst seltsame, mediengeile Menschen denen fast nix unangenehm ist. Somit das perfekte Paar.
„Sarah & Marc crazy in love“ – bin heute noch peinlich berührt wenn ich daran denke, obwohl ich diese tolle Sache max. dreimal jeweils max. 2 Minuten im Fernsehen gesehen habe (beim Zappen drübergestolpert). Naja. Doch nicht so perfekt die ganze Gschicht. Aber auch das Ende sehr bezeichnend für dieses (Ex)Paar.
Die Bild-Zeitung (dieses unglaublich renommierte Blatt) erfuhr es zuerst:
„Wir wollen das Ende unserer Ehe – nicht aber unserer tiefen Liebe und Freundschaft zueinander – bekanntgeben.“
Sorry. Ich glaube ich hab das jahrelang irgendwas falsch verstanden.
Tiefe Liebe und Freundschaft.
Aber die Ehe ist zu Ende?
Aber ich bin guter Dinge. Vielleicht finden sie ja wieder zueinander?
Werden sie uns sicherlich in Form einer Reality-Doku mitteilen.
Freuen wir uns darauf.

Achja!
Boss Hoss waren super!
Hat mir gut gefallen, tolle Stimmung.
Bisserl vü g’red habens zwischen den einzelnen Songs.
Und es war fast so, wie von Frau S. vorgeschlagen.
Herr B. neben mir, Herr MM hinter mir (bitte das ist jetzt ned gelogen! ;o))
Dem Frl. K. inkl. dem Zecherl ist nix passiert.
Das Publikum war tlw. wirklich umwerfend.
Milchgesichtige Jünglinge, mit Oberarmen wie Besenstangeln mit Strohhütchen und im Feinripp Unterleiberl – wahre Fans.

Cowboyhüte o.Ä. sah man viele – unter Anderem auch ein sehr interessantes Funkenmariechen Modell in hellblau gehalten. Allerdings von einem Funkenmarie-rich getragen. Kam echt gut muss man sagen.
Ewig unvergessen wird mir Luna bleiben.
Der Boss Hoss Sänger erkundigte sich, ob denn auch Publikum aus Frankreich anwesend sei.
Woraufhin sich Luna meldete und auf die Bühne gehievt wurde.
„Are you french?“
Luna strahlte glücklich.
Natürlich war sie nicht aus Frankreich.
Ich glaube, sie hat da was falsch verstanden.
Bei der After-Show Party waren wir übrigens nicht …. ;o)
Jedenfalls drückte man ihr ein paar Schellen in die Hand, und Luna sprang vollkommen außer sich und verzückt über die Bühne. Ich persönlich finde ja, dass der Funkenmarie-rich ihr seinen Hut hätte überlassen sollen

Weiter gings dann in die Arena, das war auch irgendwie eine sehr spannende Angelegenheit.
Frau S. und Herr B. hoffen wohl sehr, dass sich ihre Kinder nicht auch mal so seltsam gebärden (und ich kann die beiden da voll verstehen). Außerdem wurde schon zugeteilt, wer welches Kind mal zu welchem Konzert begleitet. Mit mir könnt’s über fast alles reden – aber ich gehe NICHT (niemals!!) auf ein James Blunt Konzert. Auch so G’schichten wie Pussy Cat Dolls, Scooter, Monrose und Lady Gaga usw. usf. – ned mit mir!! Ich persönlich hoffe ja sehr, dass eines der Kinder der Fam. S. eher in die Punkrock / Hardrock / Metal und von mir aus Gothic Rock Musikszene o.ä. schlägt. Dann diese Musikrichtung mögen weder Frau S. noch Herr B. so besonders. Ich wäre da also in diesen Fällen die perfekte Kinder-Konzert-Sitterin.
Frau S. hätte sich übrigens als Begleiterin für ein „Finntroll“ Konzert gemeldet.
(öhm, eine finnische Folk-Metall Band)
Wobei man sagen muss: da hatten wir schon ein bisschen was intus :o)

Naja. Zum Abschluss gabs noch eine Absacker-Käsekrainer beim Würschtelstand und einen G’spritzen im Shelter.

No. Das war doch ein netter Samstag. Bzw. Sonntag.


HONIG DES TAGES:
Lapin Taiga – Taigahonig aus Lappland

Die Einmaligkeit der Natur der Polarkreisregion schafft die Möglichkeit, nahezu unkristallinen Honig herzustellen, den wir in praktischen Portionsfläschchen abfüllen. Die nachtlosen Nächte im Zeichen der Mitternachtssonne erzeugen die perfekte Harmonie fein-säuerlichen Beerenaromas, und die wilden Blüten Lapplands, in erster Linie die des Waldweidenröschen sowie der Molte- und Preiselbeere, erschaffen die zarte Komposition dieses Honigs.

Ziervideo des Tages:

(Finntroll – Trollhammeren)

Ja. Dinge geschenen Dears.
Brathendl hilft ned bei Quetschungen, Sarah und Marc haben sich getrennt,
und das Frl. K. zieht sich nun in ihre Schlafgemächer zurück.
*Knixerlmach*

Samstag, 1. November 2008

Tagesbericht 01.11.2008

Logbucheintrag 01.11.2008
Position: auf der Shilo Ranch
Sternzeit: Yippieh yippieh yeah

Dears,

wisst Ihr wie oft man mit seiner linken großen Zehe irgendwo anstößt oder anrennt?
In einem Zeitrahmen von rund 5 Stunden: ungefähr (gefühlte) vierzigtausendmal.
Mein Grusel-Zecherl schillert wie ein Regenbogen.
Und interessanterweise habe ich einen … äh …. hellgrünen Zehennagel?
Hm.
Bin ja nur froh, dass die Schlapferl-Zeit vorbei ist, und das der Lattenrost nicht im Sommer auf meine Zehe herabgefallen ist.
Und deppert!
Wäre mir das schon am 30.10. passiert hätte ich für 31.10. das perfekte Halloween Kostüm gehabt. Einfach eine Socke vorne abschneiden, Grusel-Zecherl rausschauen lassen sowie hinkend und hatschend durch die Gegend schlurfen. Hätte mir dann zusätzlich noch ein Kaprizerl unter der Jacke auf den Rücken geschnallt und einen auf „Hinkender Buckliger mit Grusel-Zehe aus Holy St. Simmering“ gemacht.
(Weiß eh jeder, was ein Kapritzerl? Ein Kaprizpolster ist ein kleiner Polster. Ich liebe das Wort „Kaprizerl“ – kennt leider kaum noch wer).
Naja.
Jedenfalls: heute wird’s nix mit den engen, spitzen (westernähnlichen) Stiefelchens.
Aber die Mannen von Boss Hoss werden hoffentlich damit leben können, dass ich wieder mal meine Martnes anziehe. Die schönen, bequemen, runden – die nirgendwo drücken und quetschen.

Seit 28.10. wird in Mexiko gefeiert.
Dia de los Muertos

Día de los Muertos, das mexikanische Totenfest am 2. November, ist neben dem Fest der Jungfrau von Guadalupe am 12. Dezember, das bedeutendste Fest Mexikos.

Dem Glauben nach besuchen in der Nacht vom 1. auf den 2. November die Seelen der Verstorbenen die Lebenden. Aus diesem Grunde ist dieser Tag, anders wie z.B. in Österreich, kein Trauertag sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren aller Verstorbenen.

In den Geschäften und auf den Märkten werden schon Wochen vor dem 2. November Skelette aus Draht oder Pappmaché, künstliche Totenköpfe in allen Formen und Farben, Abbildungen der berühmten " Calavera Catrina", Marzipansärge und "calaveras de dulce" (Totenköpfe aus Zuckerguss) angeboten.

In den Familien laufen die Vorbereitung „zum Besuch der Verstorbenen“ auf Hochtouren. Damit sie den Verstorbenen einen feierlichen Empfang bereiten können, werden die Gräber mit Blumen und Kerzen geschmückt, die Häuser auf Hochglanz gebracht, Opferaltäre, die sogenannten "ofrendas", in den Häusern errichtet und ein spezielles Brot, das „Pan de muertos“ (Totenbrot), welches es nur an diesem Tag zu essen gibt, gebacken.

Der Heimweg für die Verstorbenen wird mit Blumen gekennzeichnet. Um zu vermeiden, dass sich die Verstorbenen auf dem Weg nach Hause verirren oder versehentlich zu einem falschen Opferaltar gelangen, werden auf dem Weg vom Friedhof bis zum jeweiligen Wohnhaus gelbe Cempasúchil –Blüten, - in der Indiosprache Nahuatl "Blumen der 400 Blüten" - gestreut. Im überlieferten Glauben geht man davon aus, das Verstorbene die Farbe gelb am besten erkennen können.

Nachdem in der Nacht auf den 2. November die Seelen der Verstorbenen im Haus empfangen wurden, findet anschließend der Abschied von den Toten auf den Friedhöfen und an den Gräbern statt. Es werden mitgebrachte Speisen gegessen, getrunken, musiziert, getanzt und die Verstorbenen bis zum nächsten Jahr, dem nächsten Día de los Muertos, verabschiedet.

Día de los Muertos wird je nach Region, und ob Stadt oder Land, auf verschiedene Weise gefeiert. Bekannt für ihre besonderen Feste zur Totennacht sind Milpa Alta und Mixquic (in der Nähe von Mexiko-Stadt ), Villa de Etla bei Oaxaca und ganz besonders Janítzio auf der gleichnamigen Insel im Patzcuaro-See in Michoacán. Bei der berühmten Totennacht in Janítzio begleiten Totenglocken die Feierlichkeiten.

Das Totenfest wurde 2003 von der UNESCO als "Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" proklamiert.

Obwohl die Hauptfeiern zum „Tag der Toten“ am 2. November stattfinden , wird jedoch bereits zuvor auch einer speziellen Kategorie von Verstorbenen gedacht.

In der Nacht vom 28. zum 29.Oktober wird der Seelen der Verstobenen gedacht, die bei Unfällen, Selbstmord oder Mord zu Tode kamen.
In der Nacht vom 29. zum 30.Oktober wird den Seelen der Verstobenen gedacht, die ohne Taufe oder letzten Segen gestorben sind.
Und in der Nacht vom 30. zum 31.Oktober wird den Seelen der Verstorbenen gedacht, die keine Angehörigen haben.
Die Nacht vom 31.Oktober zum 1.November ist die Ankunft der "angelitos", der als "Engelchen" bezeichneten toten Kinder. Für diese angelitos wird ein spezieller Altar mit ofrendas (=Opfergaben) aufgebaut. Kerzen, orange leuchtende Cempasúchil-Blumen, Weihrauch, ein Glas Wasser, Salz, die Totenköpfe aus Zucker, und die Lieblingsspeisen sowie das Lieblingsspielzeug der Kinder.
Die Nacht vom 1. zum 2.November ist die Ankunft der Seelen der verstorbenen Erwachsenen. Für die verstorbenen Erwachsenen wird ebenfalls ein eigener Altar mit speziellen Opfergaben aufgebaut.

Der spielerische Umgang, und das besondere Verhältnis der Mexikaner zum Sterben und „pelona“, der "Kahlköpfige", wie der Tod auch liebevoll genannt wird, wirkt manchmal auf westliche Augen befremdlich und wurde immer wieder zum Gegenstand der Deutung von Forschern und Intellektuellen.

Im vorspanischen Mexiko gab es viele Völker, die an ein Fortleben nach dem Tode glaubten. So galt zum Bespiel im Weltbild der Azteken der Tod nicht als Ende, sondern als Anfang neuen Lebens. Sie sahen den Tod als eine Befreiung der Menschen aus dem Gefängnis der Erdenzeit. In der Vermischung des christlichen Glaubens, bei dem das Sterben ja ebenfalls der Übergang in ein anderes Leben, das ewige Leben, ist, mit dem Glauben der prähispanischen Kulturen, haben die alten Götter einen Weg gefunden, um in der mexikanischen Mentalität weiterzuleben .

Ehrlich Dears: mir gefällt der Dia de los Muertos.
Mit „Allerheiligen“ hingegen kann ich relativ wenig anfangen muss ich sagen.

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Achja, und für mich eindeutig der Mann des Jahres:
Alfred Ötsch, Chef der Austrian Airlines

Eine einst gut gehende Fluglinie beinahe zum Absturz gebracht, die Steuerzahler dürfen mit 500 Millionen Euro die Pleite abwenden – und Herr Ötsch verkündet ernsthaft:
„Zum Wohle der Mitarbeiter und Kunden bleibe ich weiter an Bord!“

Entgegen vieler Rücktrittsmeldungen – Freddylein bleibt. Um sich „mit voller Kraft dafür einzusetzen, Austrian in eine gute Zukunft zu führen.“

Lieber Alfred! Ich denke mal, wenn Du weiter bleibst, wirst Du vor allem DICH in eine gute, gesicherte Zukunft führen. Denn bei einem Gehalt von mehr als € 600.000,- im Jahr – da kann man seine Schäfchen schon ins Trockene bringen, gell.

I man: was ist da los? Ist der Herr Ötsch pragmatisiert und somit unkündbar – oder was?
Wer hält dem die Stange? Hat der von irgend jemanden intime Nacktfotos?
Das gibt’s ja echt alles ned.
Lieber Herr Ötsch! Sie sind zwar ein saumäßiger und miserabler Geschäftsmann – aber Sie müssen echt gute Freunde in mächtigen Positionen haben.

So Dears.
Die beliebte Bilderserie „Halloween Honey Of The Day“ ging ja nun zu Ende.
Und jetzt neu, täglich im November:
„HONEY OF THE DAY – DER TAGESHONIG
Heute
Moltebeerhonig (Hillasuonhunaja) aus Lappland
Eine der seltensten Honigarten der Welt. Der Nordpolarkreis wird als Honiglieferant gern unterschätzt, ist aber letztlich schon seit 60 Jahren im Geschäft. Hier sind pro Jahr bis zu drei Honigernten möglich. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Blütentrachten.

Ziervideo des Tages:

(Boss Hoss – Like Ice In The Sunshine)

Ja, genau.
Wie Eis in der Sonne. So wird’s mir heute wahrscheinlich wieder im Gasometer gehen.
Wenn ich auf einem Bein hüfend zu Boss Hoss schunkle.

Soda.
Das war’s für heute.
Hawidere, bleims ma gewogen.