Freitag, 17. Oktober 2008

Tagesbericht 17.10.2008

Logbucheintrag 17.10.2008
Position: Buxtehude
Sternzeit: kann sich noch ändern

Dears,

Proudly present:
Frau Trude aus Buxtehude!

(Frau Trude ist die Dame links neben Onkel Emil)
Ist sie nicht wunderprächtig?
Hier auf diesen Fotos sieht man, warum ich Trude unbedingt adoptieren musste.
Sie passt perfekt ins Bild.
Trude, Blondie und Flash könnten Drillinge sein.

(Flash-olino & Frau Trude)

Vom Onkel Emil hat Sie wenig.
Aber der schlägt ja sowieso total aus der Art.
Ich weiß nicht, wo Trude vorher gelebt hat.
Sie dürfte hier bei mir jedenfalls zum ersten Mal in Ihrem Leben eine Paradeiser gesehen haben. Auch staunt sie nach wie vor, über die großen Heuberge, die sie täglich im Stall findet und stapft mit großen Augen durch das Gehege.
Trude wurde mit ihren beiden Schwestern im Tierschutzhaus abgegeben. Einfach so.
Leider konnte ich nicht alle drei aufnehmen.
Aber die sehr nette Dame aus dem Kleintierhaus hat mir versichert, dass Trudes Schwestern nur gemeinsam abgegeben werden. Und es sei gut, dass ich ein Tier von den dreien jetzt nehme, denn ein Pärchen sei viel leichter zu vermitteln als drei Meerschweinchen.

Info zu Buxtehude (wen's interessiert):
Buxtehude ist auch als Märchenstadt bekannt. Das Märchen vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel von Dr. Wilhelm Schröder (später nacherzählt von den Brüdern Grimm) spielt in Buxtehude (obwohl Schröder es ursprünglich in dem ähnlich klingenden Ort Bexhövede hörte).

Erwähnt wird Buxtehude auch in vielen weiteren Kinderbüchern, so in Otfried Preußlers Kinderbuch Der Räuber Hotzenplotz, in dem der Zauberer Petrosilius Zwackelmann zu einem befreundeten Zauberer nach Buxtehude fliegt. Ferner im Bildband „Hein Schlotterbüx aus Buxtehude“ von Barbara Bartos-Höppner oder auch in „Entenjagd in Buxtehude“.

HeimatmuseumIn Süddeutschland sind die Redewendungen „jemand geht nach Buxtehude“ oder gesteigert „… nach Buxtehude, wo der Pfeffer wächst“ bekannt. Damit ist nicht die reale Stadt Buxtehude gemeint, sondern ein entfernter unbekannter Ort.

Bemerkenswert ist, dass in Buxtehude der Redensart zufolge die „Hunde mit dem Schwanz bellen“. Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen aus dem Niederländischen stammenden Ausspruch: „De Hunten bellen“, was soviel besagt wie „Die Glocken läuten“. „Hunte“ (niederdeutsch: „Steert“) ist eine Bezeichnung für den Klöppel der Glocke, „bellen“ heißt soviel wie Klingeln, Schellen, Läuten.

Eine weitere Anekdote ist die Geschichte des Schmiedes mit den Wunderkuren. Diese besagt, dass es in Buxtehude einen Schmied gibt, der mit Hilfe seiner Tochter die Kunst beherrscht, Membrum virile zu stählen. Man erzählt diese Geschichte, um genau jene zu verulken, die offenbar einer entsprechenden Nachbesserung der Natur bedürfen.

Seit Ende 2007 liegt Buxtehude an der Deutschen Märchenstraße.

Und wieder mal mein Aufruf an alle:
Wer sich ein Haustier anschaffen möchte – vorher gut überlegen!
Jedes Tier-Baby ist süß – aber auch Tiere werden erwachsen und größer.
Jedes Haustier macht Mist, bedarf Pflege, verursacht Kosten und benötigt Zeit und Aufmerksamkeit. Und das oft über viele Jahre.
Das Tier kann nix dafür, dass es bei uns wohnt, es hat es sich nicht ausgesucht.
Wir tragen die Verantwortung, wir müssen uns um unseren tierischen Mitbewohner so gut wir können und nach bestem Wissen und Gewissen kümmern. Und zwar immer.
Und wer sich ein Haustier anschaffen möchte:
Bevor ihr zum Züchter rennt, oder in die Tierhandlung:
Schaut zuerst in ein Tierschutzhaus, oder in eine der vielen anderen Einrichtungen, die verstoßene Tiere aufnehmen und tlw. aus privaten Mitteln über die Runden bringen.
Es ist tlw. erschütternd, wenn man über das Schicksal der Vierbeiner erfährt und wozu Menschen fähig sind.
In diesem Sinne.

Manchmal bleibt einem das Lachen wirklich im Halse stecken.
Und im Sinne von „wozu Menschen fähig sind“ – hier einige Worte an den Arsch (oh, Verzeihung! Habe ich jetzt tatsächlich „Arsch“ geschrieben? Du liebe Güte! Tatsächlich! Das steht’s. ARSCH – sorry, aber mir fällt da jetzt echt kein anderes Wort ein … tja, blöde. Also bleibe ich halt dabei) – also : hier einige Worte an den Arsch, der sich scheinbar gestern Nacht an meinem Büro PC zu schaffen machte.

Vielleicht hast Du ja auch den Link zu dieser Seite hier entdeckt und liest jetzt mit?
Ich würde mich freuen!
Denn heute, im Büro Rundmail konnte und wollte ich, aufgrund meiner guten Erziehung, nicht so richtig loslegen.
Aber auch hier wird’s nicht so richtig wild werden (den Arsch nimmst Du mir hoffentlich nicht übel), denn eigentlich bist Du nur ganz, ganz arm und bemitleidenswert.
Du mit Deinen krankhaften, hinterfotzigen Gedankengängen – was wolltest Du mit dieser Aktion bezwecken?
Hast Du geglaubt, dass ich weinend aus dem Büro laufe, mich verkrieche, vor mich hinmauschle, mich zurückziehe – oder wie?

Was auch immer Dich dazu bewogen hat, und wem auch immer Du eines „auswischen“ wolltest : Du hast es nicht geschafft. Und Du wirst es nicht schaffen.
Denn hättest Du auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht, wie ich bin und wie ich handle – mit solchen Dingen hättest Du mir aber dann bitte nicht kommen brauchen.
Was hast Du eigentlich geglaubt, was da passieren wird?
Wenn Du dieses Mail, von meinem PC aus, ausdruckst und es meiner Kollegin auf den Schreibtisch legst? Was hat Dich veranlasst, an meinen Arbeitsplatz zu gehen, meinen Computer anzuwerfen und meine E Mails und was auch immer zu lesen? Geht’s Dir irgendwie nicht ganz gut? Hat man die Dosierung Deiner Medikamente verändert? Säufst Du? Bist Du irgendwie nicht ausgelastet? Hast Du sonst nichts anderes zu tun?
Was erlaubst Du Dir eigentlich?

Du wirst sicherlich keinen Keil in dieses Büro treiben, das wirst Du nicht schaffen.
Die Sache ist geklärt, besprochen und aus dem Weg.
Mein Rundmail an alle Kollegen hast Du gelesen.
Und hiermit warne ich Dich.
Überlege gut, mit wem Du Dich anlegst.
Im Ernstfall ist mit mir wirklich nicht gut Kirschen essen.
Und meine Jacke ist mir immer noch näher als meine Hose.
Solltest Du also weitere Aktionen planen – ich persönlich würde die Sache gut überdenken.
Du bist für mich menschlicher Abschaum, ein krankes Individuum, das sich an Zank, Missgunst und Streit erfreut.
Es tut mir ehrlich nicht die Bohne leid, dass ich Dir die Show vermasselt habe.
Und es würde mich wirklich irrsinnig freuen, wenn Du das hier lesen würdest.
Also dann: bis Montag!

Ziervideo des Tages:

(Tic Tac Toe – Ich find DICH Scheiße!)

Tja. Dears.
Sorry, gell.
Tut mir leid, dass es heute nicht viel zum Lachen gab.
Aber mir persönlich war heute irgendwie auch nicht zum Lachen zumute.
Und verzeiht die Fäkalausdrücke – aber zu manchen Menschen fällt mir echt nix anderes ein.
Wünsche einen wunderbaren Abend + einen guten Schlaf, ruhigen Gewissens.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Tagesbericht 16.10.2008

Logbucheintrag 16.10.2008
Position: na eh do
Sternzeit: auf die Uhr schauen! Dann wissen!

Huhu!
Na bitte, da hammas, der Donnerstag ist auch schon wieder vorbei.
Nach dem Donnerstag kommt ja bekanntlich der Freitag (wie jede Woche) und dann isses endlich wieder so weit: Weekend!
Der Samstag wird unter den Zeichen „Frl. K. kauft eine Matratze, zusammen mit Ma und Pa“ sowie „Das große Fressen – Gans bis zum Anschlag“ stehen.
Aber ich greife voraus, ich schweife ab!
Noch ist ja Donnerstag.

Bitte in Amerika wird heute der „Boss Day“ gefeiert.
Das ist ein nicht-staatlicher Feiertag, der in den USA jährlich am 16. Oktober begangen wird. An diesem Tag bedanken sich Angestellte gewöhnlich für den netten und fairen Umgang, den ihnen Vorgesetzte im vergangen Jahr haben angedeihen lassen.
Patricia Bays Haroski ließ den Boss Day im Jahr 1958 bei der amerikanischen Handelskammer registrieren. Sie arbeitete zu dieser Zeit für eine Versicherung und wählte den 16. Oktober aus, weil dies der Geburtstag ihres Chefs war. Bays Haroski war bei ihrem Vater angestellt.

Na genau, Boss Day.
Danke lieber Herr Chef dass Du immer so nett zu mir bist!
Sehr schlau, die Frau Bays Haroski.
Hatte wohl ein fettes Erbe von ihrem „Boss“ zu erwarten.
Schleimerin.

So. Heute ein paar Tipps für die kalte Jahreszeit.
„Erkältung und Schnupfen drohen: So bleiben Sie GARANTIERT gesund!“
Mindestens 200 Schnupfenviren habe es derzeit auf unser Wohlbefinden abgesehen!
Huch!
Zweihundert!
Also: „So entkommen Sie einer Erkältung“

1) vermeiden Sie Körperkontakt!
2) halten Sie zu (niesenden) Personen mindestens 5 Meter Abstand!
3) waschen Sie sich regelmäßig die Hände!
4) legen Sie nasse Handtücher über die Heizung, höhere Luftfeuchtigkeit senkt die Ansteckungsgefahr!
5) schlafen sie viel und ausreichend (stärkt das Immunsystem)!

Toll. Liest sich wie eine Anleitung für
„Wie werde ich schnell und sicher zu einem Phobiker, Mr. Monk lässt grüßen"

Binnen kürzester Zeit: soziale Phobie
Keinesfalls Körperkotakt! Immer Abstand halten! 5 Meter! Wo ist mein Zollstab?? Naaaaain, gehen Sie weg, gehen sie weg! Sie haben sich mir unerlaubterweise bis auf 4,5 Meter genähert! Das ist VERBOTEN! Sie elende Bazille Sie!!
(Kommt ziemlich sicher auch gut beim Boss an! Boss Day!).

Weiter geht’s mit einer Zwangsstörung : Hände waschen! Immer, immer, immer HÄNDE WASCHEN!!

Das Ganze endet dann in einer Agoraphobie.
Da hockt man dann in seiner Bude und geht nicht mehr raus (diese gemeinen Viren lauern ja wirklich ÜBERALL!!), in der sich schön langsam die Tapeten lösen (bei einer Luftfeuchtigkeit von 98% auch kein Wunder).
Bitte was willst da machen? Besuch kriegt man keine mehr, ewig Händewaschen ist auch fad, also: schlafen gehen (siehe Punkt 5).
Na Bestens!

Mein Tipp: Rotbäckchen!


Und zur Info:
400 v. Chr. wurde der erste Eyeliner hergestellt – auf diese Zeit werden entsprechende Funde in Ägypten datiert. Mit dem Liner wollen Frauen und Männer ihre Augen optisch vergrößern, sich vor bösen Blicken, Sonne und INFEKTIONEN schützen!
Also Dears: dies wäre dann auch noch eine Möglichkeit – vielleicht hilft ja das?

Habe z.B. Marylin Manson noch nie mit Schnupfen gesehen!
Aber okay, so oft sehen wir uns ja nicht, der Marylin und ich (zum Glück, muss man sagen!).

Möchte heute wieder mal eine interessante Webside vorstellen und zwar die
„Kaffeelöffelheimseite“
http://www.imperium.de/kle/
Was man schon immer über Kaffeelöffel wissen wollte – hier findet man die Antwort!
„Diese Seite ist ganz dem missverstandensten Lebewesen, der Krönung der Schöpfung, dem Geniestreich des Design, dem besten Freund des Menschen, eben dem Kaffeelöffel gewidmet.
Hier finden befindet sich das Institut für Kaffeelöffelforschung, der Verbandssitz der Kleinbesteckzüchter und anderer Schwachsinn. Viele der Geschichten auf dieser Seite sind das Ergebnis langjähriger Forschungen, Umfragen, Expertengespräche und natürlich erstunken und erlogen.“
Na das sagt ja schon alles.
Und z.B. auch ENDLICH schlüssige Erklärungen bezüglich der Löffelchenstellung! Endlich!
Also viel Spaß!

„Wer seinen eigenen Weg geht,
kann von niemanden überholt werden“
-Marlon Brando-

und

„Die einzige erstrebenswerte Größe ist die Unsterblichkeit“
-James Dean-

Ziervideo des Tages:

(Kiss – I Was Made For Lovin You)

Na schau dich einer an!
Ned amoi no öfe – und da Togesbericht is scho fertig.
Frl. K. inklusive ihrer flinken Finger verabschieden sich!
Gschamsdadiener und guade Nocht!

P.S:
HALLOWEEN HONEY OF THE DAY


P.P.S.: DAS KIND HAT ENDLICH EINEN NAMEN!!
TRUDE DAS MEERSCHWEIN!
DEMNÄCHST FOTOS! HIER, IN DIESEM THEATER!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Tagesbericht 14. & 15.10.2008

Logbucheinträge 14. & 15.10.2008
Position: etwas erschöpft
Sternzeit: same procedure as every day


Dears!!!

W A S S E R
M A R S C H!!!!

Yes, yes, yes, yes!!!!
Ich habe es geschafft!!!
Gestern hat die G’schicht no ganz anders ausgeschaut!
Da dachte ich schon, ich kann meine Badewanne nie, nie, nie, niemals wieder benutzen!
Na ehrlich!
Dramatische Szenen haben sich in Holy St. Simmering abgespielt!
Ich war zuerst super grantig, dann verzweifelt – am Ende komplett hysterisch.
Mein Unterarm schaut aus als hätte man mich geschlagen.
Und : Ruhm & Ehre für Herrn B.!
Er hat den Abfluss wieder montiert – hätte ich alleine nie im Leben geschafft (ich habs ja probiert, wirklich – und daher habe ich jetzt eine lila Unterarm).
Und dass das Wasser jetzt wieder flutscht wie nur was – das ist mein Verdienst.
Ich bin so glücklich!
Wie einem ein funktionierender Badewannenabfluss glücklich machen kann – faszinierend.
Juhuuuu! Tanz, tanz, tanz, tanz!
I g’frei mi!
Naja. Jedenfalls: ich war gestern einfach nicht mehr in der Lage (weder physisch noch psychisch) einen Tagesbericht zu verfassen.
Aber heute geht’s wieder.

Von meiner Jacke gibt’s noch immer nix Neues.
Sie ist immer noch nicht zu Hause.
Seit ein paar Tagen trage ich seltsame Bilder in mir.
Visionen quasi.
Tauchen mitten unterm Tag in meinem Kopf auf …. Gruselig.

Morgengrauen in Floridsdorf.
Nebelschwaden hängen gespenstisch in der Luft.
Es ist still. Sehr still.
Doch da
Blöken! Motorengeräusche!
Es kommt näher. Es wird lauter.
Gänsehaut, das Blut gefriert.

Ein Tarnferrari (richtige Marke wird nicht verraten, sonst fliegt die ganze Tarnung auf!) fährt mit quietschenden Reifen um die Ecke. Die Lenkerin: Rosa die Rächerin. Den schwarzen Ledermantel eng an den Körper gepresst (kein Wunder, ging ja schon mal eine Lederjacke in Floridsdorf quasi verloren), die dunkle Sonnenbrille verdecken ihren finstern Blick (und ihre roten Augen, schließlich dämmert es ja gerade; und Rosa die Rächerin wohnt bitteschön ned grad ums Eck!).

Und dann kommt sie. Die Herde. 54 blökende Revenger Sheeps, angeführt von der Oberhirtin herself : Miss Unscha(r)f, in ihren roten Siebenmeilen Stiefeln, das Schwert schwingend, die Herde anfeuernd! Nichts kann sie zurückhalten, nichts kann sie bremsen.

Dicht dahinter: 4 Dämonen (sehr klein eigentlich)! Angeführt von Ihrem König, laut quiekend. Jeder von ihnen schwingt eine spitz zurechtgenagte Karotte.

Aber das ist nur die Spitze des Eisberges, die unheilverkündende Vorhut, der Atem des Bösen, Luzifers Fingerzeig.
Denn jetzt kommen Sie.
Die Söldner der Gerechtigkeit. Zu absolut ALLEM bereit.

Ein süßlicher Geruch dringt in die Nasen. Was ist es? Verbotene Opiate?
Nein! Es ist Himbeerlimonade!
Herr M. – gleich Rasputin!
Ein Schweinsbratensemmerl in der einen, ein Himbeerkracherl in der anderen Hand.
Sich stärkend für den Kampf.
Dicht gefolgt von R.R. – wild wie ein American Pitbull, gehetzten Blickes jagt der durch die Gassen.
Mr. P. reißt sich in Hulk Hogan Manier das rosa Polo vom Leibe und brüllt was das Zeug hält.
Und wer ist da hinten im Gebüsch, kaum zu erkennen, da so gut getarnt?
Es ist Rambo S. – im Schlepptau Paris (wenn sie weiter so kreischt und zetert wird die Tarnung bald auffliegen! Psssssst!).
Herr B. (auch genannt „The Vater“), bewaffnet mit Skalpmesser und interessanterweise mit einer sehr, sehr langen Holzlatte …. (;o))
Frau S. steht am Wegesrand (hin und wieder zieht sie Rambo am Ohr), und verteilt kräftigenden und gehaltvollen Labsal (sprich: Kaffee – i man: Morgengrauen!) an die Wagemutigen.
Frau D., am Steuer eine Koloniakübel-Wagens (wie so eine Volle Mistkübelwagenladung wohl in einer Hauseinfahrt ausschaut?)
Weitere mysteriöse Gestalten, die wir hier weiter namentlich nicht benennen möchten, hervorgekrochen aus anarchischen, unkultivierten Stätten der Ausschweifungen, torkeln durch den Morgen (manch einer/e möchte in der Tat nicht erkannt werden – warum wohl?)

Und ganz zum Schluss Dears, ganz zum Schluss – da komme ich.
Ich trage eine Schultüte auf dem Kopf und trage ein Transparent
„FREE RAULEDERJACKE“

Und dann wache ich meistens auf.
Öhm. Tja, gell …

Themenwechsel.
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Na bitte! Halloween ist gerettet (was bitte ist eigentlich Narri-Narro??)

HALLOWEEN HONEY OF THE DAY:


„Die Lüge ist wie ein Schneeball.
je länger man sie wälzt,
desto größer wird sie.”
-Martin Luther-

und

„In dir muss brennen,
was du in anderen entzünden willst.“
-Augustinus-

Ziervideo des Tages:

(Billy Idol – Cradle Of Love)

So. Wird wohl wida nix mit zeitig schlafen gehen.
Tztztz.
A blede G’schicht.

Montag, 13. Oktober 2008

Tagesbericht 13.10.2008

Logbucheintrag 13.10.2008
Position: in unendlichen Weiten
Sternzeit: wie in Guatemala City (fragen Sie jetzt bitte nicht warum – ist einfach die erste Stadt die mir eingefallen ist – seltsamerweise)

Ja grüß Euch liebe Dears,

Dinge die man kaum für möglich hält passieren immer wieder.
Z.B. glaube ich persönlich an Montagen um ca. 9 Uhr des Morgens nie und nimmer, dass dieser Montag jemals enden wird.
Und doch! Jetzt sitz ich da – und bin fast ein bisserl verdutzt.
Goa nimma long – und er is vuabei – da Mondoch.

Aufregende Dinge sind passiert – bzw.: werden passieren!
Erstens einmal wird man mich vermutlich bald verhaften.
Nämlich dann, wenn es mir mit diesem saudepperten Badewannenabfluss endgültig reicht, ich eine Stange Dynamit in den Ausguss stecke – und diese zünde.
Diese meine wunderbare Wohnung, die ich wirklich über alles liebe (wirklich – ich liebe diese Wohnung – nach mehreren furchtbaren und deprimierenden Wohnungsbesichtigungen seinerzeit betrat ich diese – und wir waren eins, sofort), hatte von Anfang an eine einzige Schwachstelle. Den Badewannenabfluss. Seither tragen wir (der Abfluss und ich) wilde und erbitterte Kämpfe aus. Bisher bin ich immer siegreich hervorgegangen. So ein Badewannenabfluss hat ja vor Allem eines : mächtig viel Zeit. Und jetzt, nach 8 Jahren, hat er mich scheinbar endgültig bezwungen (also ich lasse ihn mal in dem Glauben). Im Moment fließt alle halbe Stunde ca. 1 Milliliter Wasser aus meiner Badewanne ab. Alle meine bisherigen Tricks haben (heute) versagt.
Naja, werden jetzt einige sagen, das ist zwar blöde, aber: doch einfach diese eckige Abdeckung an der Badewanne abschrauben, an den Rohren rumfummeln – dann klappt das schon. Das ist schon völlig richtig, liebe Hobby-Installateure. Das hätte ich auch schon längst gemacht. Doch wenn ich das machen würde, müsste ich mehr oder weniger mein gesamtes Badezimmer abmontieren. Denn: das Frl. K. hat ein verbautes Bad. Mit Kästchen und so Sachen. Denn der lustige Architekt, der seinerzeit das Badezimmer des Frl. K’s plante dachte wohl, dass alle Menschen bloß ein Waschbecken an der Wand haben. Und Ihr restliches Klumpert in einem Schuhkarton darunter aufbewahren. Und daher hat der Herr Architekt den Zugang zu meinen Badewannenrohren genau an dem einzigen Platz angebracht, wo man in diesem Badezimmer überhaupt ein Kastl aufbauen kann.
So schauts aus Dears.
Bin im Moment ein kleines bissi verzweifelt. Aber nur ein bissi. Ich hab ja noch eine Abwasch in der Küche. Sollte ich mich nie wieder duschen können (weil ja das Wasser quasi nicht abfließt) :

Dazu brauchen’S eine Lawua, am besten nehmen Sie gleich zwei,
weil sonst gibt es in der Früh um des Lawua a Streiterei.
Einen Wassersack, den brauchen’S unbedingt, dann wär auch g’scheit
ein Kanister als Reserve, falls kein Wasser weit und breit.
Ein Geschirrtuch und ein Badetuch, drei Handtücher, einen Schwamm,
einen Waschl für das Gschirr, zwei, drei Stück Seife, einen Kamm.
Etwas Soda, Reibsand, Hautcreme gehört dazu, wenn man campiert,
nicht vergessen einen Kübel, mit dem das Wasser ausg´schütt wird.
Und wenn´S das alles haben, sind Sie fertig und fix,
nur für eine Reparatur haben’S noch nix.

Also so in der Art halt …

Zweitens: es gibt Herdenzuwachs! Nachdem sich ja meine Dämonen im Sommer traurigerweise von 5 auf 3 reduzierten, und ich das mit der Liebe auf den ersten Blick bei Tieren vollkommen anders sehe als bei Menschen … man ist wieder zu viert, ein kleines buntes Fräulein stampft nun zusätzlich durchs Heu. Noch immer namenlos.
Missy Noname quasi.
Na sie wird mir schon zuflüstern wie sie heißt, das haben alle anderen ja auch gemacht.

Drittens:
„The Tale Of A Hunting Calf Jacket – a Odyssey“
Teil 2
Oder
“Frl. K. kriegt jetzt echt bald eine Krise”

Nun denn.
Die Seuchen wüteten lange und anhaltend in Flurida Village. Doch die ansässigen Bürgerinnen und Bürger hielten sich tapfer. Und eines Tages schien die Sonne wieder – und alles ward gut.
Unsere (mittlerweile wirklich total hysterische) dunkelbraune Raulederjacke schöpfte Hoffnung. Da alle ihre Ausbruchsversuche bisher scheiterten, schlich sie sich manchmal heimlich ans Fenster und winkte vorbeigehend Passanten zu – doch niemand bemerkte sie.
Das rosafärbige Poloshirt bemühte sich weiterhin redlich die Jacke zu befreien und schmiedete tlw. gar seltsame Pläne (Originalzitat Herr B.: Hab mir gestern mit dunkelgrauem Poloshirt ausgemacht das er die Jacke zu meinen FLURIDA Eltern bringt, meine SIMMERINGER Tante hätte Sie dann mitgenommen und nach MEIDLING gebracht....
Eine logistische Meisterleistung!!! Ich war voll der Zuversicht!!!).
(Anmerkung der Redaktion: man weiß nicht, wer die mysteriöse Simmeringer Tante ist, man kennt sie nicht; man hat auch keine Ahnung, welche Kleidung sie trägt – vielleicht weiße Rüschenbluse? Man hörte von Tante aus Simmering heute erstmalig – sehr ominöse Angelegenheit.
Wie auch immer, wir rechnen rosafärbigem Poloshirt Unterstützung hoch an!).
Nunja.
Was soll ich sagen?
Das dunkelgraue Poloshirt mutierte zum Verräter, brach sämtliche Abmachungen – und brachte wahnsinnig glaubwürdig vor, warum man unsere so sehr vermisste dunkelbraune Raulederjacke nicht 550m (oder sind es etwa 570m) weiter rechts, beim Nachbarn deponieren könne.

Richten wir nun einige Worte direkt an das dunkelgraue Poloshirt:
Sehr geehrter Herr F.!
Ich bin ja ein recht verständnisvoller Mensch. Ehrlich.
Es gibt aber gewisse Dinge, die verstehe ich einfach nicht. Sorry-lein.
Ich bin mir auch sicher, dass Deine Zeit sehr knapp bemessen ist und Du viel zu tun hast.
Aber hier in diesem konkreten Fall sprechen wir bitte nicht von der Fahrt in ein anderes Bundesland. Wir sprechen von Deinem Nachbarn, der 5 Häuser weiter wohnt. Den Du locker-flocking in einem Fußmarsch von geschätzten sieben Minuten erreichen kannst (okay, stimmt - hin & retour ist das schon fast eine viertel Stunde!).
Auch war ich voll des Mitleids, da Du so arg erkranktest, dass es Dir nicht einmal möglich war, an die Türe zu robben (mit letzter Kraft quasi), diese zu öffnen (sicher sehr anstrengend wenn man sämtlicher Kräfte, ob der so schweren Erkrankung, beraubt ist) und meine Jacke dem Abholer zu reichen. Zum Glück bist ned verhungert! Hast Dir wohl Speis und Trank per Botendienst liefern lassen, der Arzt kam ins Haus und brachte auch gleich alle nötigen Medikamente. Oder so. Na wurscht.

Mein Tipp:
Du könntest versuchen, meine Jacke aus dem fahrenden Auto über den Zaun, in den Garten der Fam. B. zu werfen. Okay. Wird dich wahrscheinlich rund 2 Minuten kosten (abbremsen, zielen, werfen) – aber ein Versuch wäre es wert?
Hm?
Wie auch immer.
Ich schaue mir das ganze Theater jetzt noch ein bisserl an – und wenn alles nix hilft, muss ich wohl doch nach Floridsdorf fahren.
Aber sei Dir gewiss: ich komme nicht alleine ;o)
Denn ich möchte etwaigen weiteren seltsamen Ausreden entgehen. Wer weiß was da noch so alles passieren kann? Dein Türschloss klemmt? Du bist ein Vampir und kannst nicht ins gleißende Tageslicht treten? Meine Jacke schläft gerade? Meine Jacke ist gar nicht da, weil sie ein Date hat?
Wer weiß, nicht wahr.
Mit herzlichen Grüßen aus Holy St. Simmering!
Die Frau mit den wahnsinnig tollen blaugraugrünenblauen Augen blablablabla (je nach Tageszeit und Stimmung)
Das Frl. K.

Soda!
Herr B.! Schnüren Sie die Schnitten!
Halten Sie sich bereit!
Kontaktieren Sie Herrn M.! Ich zahle auch ein Himbeerkracherl!
Stellen sie Pittbull R.R. sicher! Ein echter, stolzer Simmeringer! Ich zähle auf Ihn!
Frau Rosa! Tanken Sie den Tarnferrari!
Frau S.! Üben sie sich des bösen Blickes vor dem Spiegel!
Herr P.! Nix mehr rosafärbiges Polo! Lederjacke mit Nieten! Pick you up at St. Meideling!
Informieren Sie die rotblonde Frau mit dem Ledermantel!
Und an ALLE ANDEREN, die hier nicht namentlich erwähnt wurden (manche aus gutem Grunde!!)
WER AUCH IMMER SICH UNS ANSCHLIESSEN MÖCHTE:
ES GEHT NACH FLURDIA VILLAGE!
BEFREIEN WIR DIE ARME, ERSCHÖPFTE RAULEDERJACKE!
EINER FÜR ALLE! ALLE FÜR EINEN!
Wenn es nötig ist. Wenn es nötig ist, gell …
;o)

Nun Dears, ich bin nun auch ein wenig erschöpft.
Es war ein sehr aufregender Tag.
In der Tat.

Halloween Honey Of The Day:


Ziervideo des Tages:

(Iron Maiden – Number Of The Beast)

Nun. Das war knapp!
Aber es ist NOCH der Tagesbericht des 13.10.2008!
GROD NO!

Sonntag, 12. Oktober 2008

Tagesbericht 12.10.2008

Logbucheintrag 12.10.2008
Position: am Klapprad
Sternzeit: kann noch dauern

Kuck-Kuck!
Na, wie hammas!

Zuerst einmal wichtige Info:
Wenn der Onkel Emil schläft, auf der Seite liegt und fest die Augen zumacht – kann man echt nicht erkennen, wo vorne und hinten ist. Das sag ich Ihm natürlich nicht, sonst ist er wieder beleidigt oder so. Aber seit er jetzt seine langen Winterhaare bekommen hat, schaut er irgendwie aus wie ein weißer Mopp. Zum Glück blinzelt er hin und wieder. Und er schläft ja auch nicht immer.
Na gut, das wollte ich nur mal erwähnt haben, gell.

So. Also der Herr Paul Gilbert und das Frl. K. – haben sich gestern nur in Maßen angenähert.
Kann ja nicht sagen, dass ich den Herrn Gilbert schlecht finde. Wirklich nicht. Hervorragender Musiker, Meister auf der Gitarre – keine Frage.
Aber „nur“ Gitarre ist mir zu viel. Ich brauch da irgendwie ein bisserl Gesang dazu. An Text hoid, irgendwas.
Und kleiner Tipp: wenn Ihr mal ein Konzert in der Szene Wien besucht – zieht Euch lediglich ein Paar Aldiletten (hervorragendes Wort, by the way), ein Shorthoserl und ein Spagettiträgershirt o.Ä. an – jedenfalls sowenig wie nur möglich. Die haben dort echt unglaubliche Temperaturen. Keine Ahnung was die so treiben. Vielleicht wurde auch die Halle geheizt, ich weiß es nicht. Am Besten wäre es wohl gewesen, sich von Kopf bis Fuß mit einem Anti-Transpiranz-Deo einzureiben. Unpackbar, echt.
Und auch hier an dieser Stelle der Aufruf:
Du wunderhübscher Bub Du, solltest Du einen, um einige Jahre älteren, Zwillingsbruder haben – call me! Der Herr Vater ist ja schon vergeben (gell, Rosa) :o)

Najo.
Die Reise ging dann weiter, wieder mal in die Baumgasse, schön langsam wird’s auffällig, wie oft ich mich in der Arena rumtreibe (ich kann da aber echt nix für, ehrlich nicht).
Wie immer ist mir gleich mal der Herr M. über den Weg gelaufen – wurscht wie voll oder wie leer die Arena ist – den Herrn M. treffe ich einfach immer (ohne ihn zu suchen).
Nachdem ich mir meinen Kätzchen Stempel an der Kassa geholt habe (sehr hübsch, rechte Hand Stempel Szene Wien, linke Hand Stempel Arena – und wie süß: eben ein Kätzchen!) hab ich festgestellt, dass die österreichische Rockabilly Szene wohl vom Aussterben bedroht ist. Oder die sind alle geflüchtet, was in Anbetracht der musikalischen Darbietung echt kein Wunder wäre. Eine farblose Knabenband musizierte ein wenig, hatte gleich wieder einen Schweißausbruch. Naja.
Allerdings gab’s ja zum Glück noch den Hauptact, die Rockabilly Mafia aus Deutschland.

Na die waren ja echt nicht schlecht. Der Sänger = Bassist so eine Art Mischung aus Salvador Dali und Otto Walkes, sehr witzig. Guter Gittarist (natürlich nicht zu vergleichen mit Paul Gilbert!) und sehr guter Schlagzeuger (gab auch ein Solo, aber kein Vergleich zum Thin Lizzy Drummer-Solo vom Mittwoch!), die drei Herren haben echt Stimmung gemacht.
Muss man sagen.
Leider haben wir das Konzert der schwedischen Mädchenband „Those Dancing Days“ verpasst, die gaben ihr Bestes in der kleinen Halle. War sicher ganz großartig. Hätte vor allem sehr, sehr gerne den Herrn M. bei dieser Darbietung erlebt, der in der kleinen Halle einen auf Security machte :o)
Meldung des Abends / der Nacht / des Morgens:
Mr. „Pitbull“ R.R. zu Mr. B.: “Heast Oida, bist mim Radl do?”
Im Bezug auf Herrn B’s hochgekrempelte Hosenbeinchens. Er B. trug gestern seine spitzen Turniertanzschühchens. Und damit die Hosn ned am Boden schleift, najo, war wohl zuviel des Guten.
Jedenfalls trage ich noch immer dieses Bild in mir:
Herr B. im Rockabilly Outfit inkl. Spitzschucherl auf dem Weg vom 23. Wiener Gemeindebezirk in die Baumgasse auf der A23 – auf einem alten, quietschenden Waffenrad.
Hahahaha.
Öhm. Räusper.
So. Genug gescherzt.

Also.
Am 9.10. wurde im Donaupark die umstrittene und europaweit erste Ernesto Che Guevara Büste enthüllt. Die Büste ist ein „demokratisches Vermächtnis an Che“ – so Bürgermeister Häupl.
Aha. Also mal abgesehen, dass mir die Büste nicht gefällt und ich auch kaum Ähnlichkeiten mit Che Guevara feststellen kann – okay. Ist ja auch alles Geschmacksache.

(Künsterlin Gerda Fassel mit Ihrem Werk)
Wahnsinnig interessant fand ich allerdings, das sich ausgerechnet Vertreter der FPÖ darüber aufregen, das hier ein „Massenmörder gehuldigt“ wird.
Öhm. Moment mal. FPÖ = H.C. Strache bzw. = HC straCHE? Viva HC? Der Wahlsong der FPÖ? Hat da nicht der Zahntechniker mit einem Che Kapperl, oh, sorry, mit einem Massenmörder-Kapperl posiert? Wie jetzt?
By the way: Herr Guevara war bestimmt kein Heiliger – aber auch kein simpler Massenmörder. Aber wurscht. Hauptsache einige reißen wieder die Klappe auf (und schießen sich dabei ins eigene Knie. Hoffentlich ist der HC jetzt nicht böse auf seine Parteigenossen).

So.
HALLOWEEN HONEY OF THE DAY:


Ziervideo des Tages:

(Those Dancing Days – Run Run)
Hahahaha, ich ware gestern echt gerne in der kleinen Halle gewesen! :o)

So Dears. Jetzt muss ich mich wesentlich unspannenderen Dingen widmen.
Z.B. dem allseits beliebten Wäschewaschen. Und Staubsaugen! Auch ganz supi.

Have a nice Sunday.
Und wenn ich einmal traurig bin ….
Denke ich entweder an den Herrn M. am Those Dancing Days – Konzert oder aber ….
An den Herrn B. auf dem Fahrrad.
:o)

Samstag, 11. Oktober 2008

Tagesberichte 09.10.-11.10.2008

Logbucheintrag 09.10.-11.2008
Position: at the creepy Querbeet
Sternzeit: wichting hour

Na guten Tag.
Hier bin ich wieder mal.
Die letzten beiden Tage hatte ich ja so was von keinen Bock auf Logbucheinträge – daher hab’ ich auch nix hinterlassen im Querbeet.
I man: alles muss ich Euch ja auch nicht auf die Nase binden.
Ein bisserl Privatsphäre braucht selbst das Frl. K.

Nun bin ich kurzerhand von der Küche ins Beet geflüchtet, denn ich habe es wieder mal geschafft, innerhalb von 15 Minuten ein komplettes Chaos zu veranstalten.
Bin bisserl planlos, und irgendwie hab ich keinen Platz für den ganzen Einkaufskram.
Lass’ das jetzt mal ein bisserl setzen, muss mich entspannen.
Anschließend wird aufgeräumt. Aber ordentlich.

So. Oiso: Halloween!
Ist noch nicht soweit, und außerdem samma ja nicht in Amerika und ich bin auch nicht so ein Verkleidungsfreak – aber ich mag Halloween mit dem ganzen Klimbim drumherum.
Daher: Creepy Querbeet im Monat Oktober.
Machts Euch keine Sorgen um den Franz, der hält Winterschlaf (Hamster machen das so).
Stattdessen habe ich Lilly aus ihrer Höhle geholt und sie hierher gehängt – Fliegen mag sie besonders gerne.

So. Also Halloween.
Kommt ja gar nicht aus Amerika.

Halloween ist einer der ältesten Festtage die auf der Erde gefeiert werden und hat damit eine lange Geschichte zu erzählen die ich euch hier etwas näher bringen möchte:
Vor über 5000 Jahren endete das Jahr bei den heidnischen Kelten am 31. Oktober. Dieser Tag nannte sich Samhain.
Der Sommer war nun zu Ende und die Dunkle Jahreszeit begann.
Der Tag war gekommen, an dem die Toten Seelen derer, die im lezten Jahr gestorben waren, an den Ort ihres früheren Lebens zurückkehren konnten.

Der Glaube, dass Geister das Feuer fürchten, war zur damaligen Zeit weit verbreitet und so zündete man am Vorabend von Samhain auf den Hügeln Getreideopfer an, um den Winter zu begrüßen und die Seelen der Geister, Hexen und Dämonen abzuschrecken.
Die Toten sollten nicht mit den Lebenden zusammen treffen, also wurden vor den Häusern Speisen und Getränke für die Besucher aus der anderen Welt aufgestellt, um die Toten zu ehren und sie zu besänftigen, damit sie keine Schäden am Haus und den Bewohnern anrichten. Später wurden Gesichter und Fratzen in Rüben geschnitten, um den Geistern glauben zu machen, dass in diesem Haus bereits eine verdammte Seele wohnte.

Um das Jahr 800 versuchte dann die katholische Kirche das heidnische Fest mit ihrem eigenen Hauptfest, Allerheiligen, zu überlagern. Bei diesem Fest wird den verstorbenen vom Mai bis November gedacht. Im englischen heißt Allerheiligen „All Hollow´s Eve“. Das katholische Fest konnte aber nicht mit den satanistisch anmutenden heidnischen Brauch konkurrieren. Die Satanisten haben den Namen „all All Hollow´s Eve“ gestohlen und kürzten ihn dann Gesellschaftsfähig zu „Halloween“
Da mit Allerheiligen verbunden, wurde Halloween früher nur in katholischen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem natürlich in Irland.

Die Iren brachten den Halloween-Brauch mit in die "Neue Welt" als sie zwischen 1830 und 1850 während der Hungersnöte in ihrer Heimat zu Hunderttausenden in die USA auswanderten.

Aufgrund seiner Attraktivität wurde der Brauch bald auch von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und wurde schnell, vor allem in den überwiegend von Weißen besiedelten Gebieten, zu einem beliebten Fest.



Der Brauch, zum Halloweenfest fiese Fratzen in Kürbisse zu schnitzen, stammt - ebenso wie Halloween selbst - aus Irland. Man erzählt dort die Geschichte von Jack O., einem Betrüger und Trinker, der zu Lebzeiten nur böses tat.

Durch eine List soll Jack O. den Teufel auf einen Baum gelockt und dann in den Stamm ein Kreuz geritzt haben, wodurch der Teufel auf dem Baum gefangen war. Jack versprach ihm, ihn herunter zu lassen, wenn er ihn nie wieder behelligen würde.

Als Jack später starb, verwehrte ihm der Himmel aufgrund der vielen schlechten Taten den Zutritt und auch in der Hölle fand Jack keinen Platz, da er den Teufel ja übers Ohr gehauen hatte. Der Teufel hatte allerdings ein wenig erbarmen mit Jack und gab ihm ein Stück glühende Kohle in einer Rübe, mit der er durch die Finsternis zwischen Himmel und Hölle wandern konnte.

Allgemein wurde zur damaligen Zeit aus dieser Geschichte abgeleitet, dass man mit solch einer Rübe die Geister abschrecken könnte. Zu zeiten der aktiven ausübung des Halloween Brauches in Irland wurden auch weiterhin Rüben verwendet. Später, als der Brauch nach Amerika kam, fand man im Übermaß Kürbisse, die sich auf Grund der Größe für diesen Zweck sogar noch besser eigneten.

Um die bösen Geister auch sicher abzuschrecken, wurden hässliche Fratzen in den Halloween Kürbis geschnitzt. Wegen des zusammenhanges mit der Geschichte des Jack O. wird der Halloween Kürbis auch oft "Jack O´Lantern" genannt.

So ist das Dears!
Und daher finde ich es durchaus legitim, ein Halloween Fan zu sein, obwohl ich gar kein Ami bin :o)



Dr. Jörg Haider ist tot.
Ich zählte niemals zu seinen Anhängern, und über sein politisches Tun und Denken – darüber möchte ich jetzt nicht schreiben, meine Meinung dahingehend ist bekannt und tut jetzt nichts zur Sache.
Ich habe über den „Jörgl“ herzhaft gelacht, geschimpft, mich über ihn aufgeregt - und er hat mich sehr oft zum Nachdenken angeregt.
Fest steht: er war eine charismatische Persönlichkeit, ein eloquenter Redner, ein blitzg’scheiter Kopf, ein charmanter Mann und ein Gegner, den man niemals unterschätzen durfte (obwohl er in den letzten Jahren fast ein wenig geläutert wirkte).
Er hat polarisiert. Mir war immer klar, warum er tlw. richtig gehend verehrt wurde.
Ohne ihn hätten es FPÖ/BZÖ in diesem Land niemals soweit gebracht.
Er hat viel verändert und ins Rollen gebracht, kaum ein anderer Politiker hat die österreichische Politlandschaft so beeinflusst wie Dr. Haider.
Die Nachricht seines Todes hat mich wirklich getroffen.
Und daher möchte ich hier und heute eine Kerze für den Menschen Jörg Haider anzünden.




Ziervideo des Tages:

(Sick Puppies – All The Same)

So.
Auf in die Küche.
Chaos beseitigen.
Zu überlegen beginnen, was ich heute Abend anziehen soll.
Paul Gilbert in der Szene Wien wartet.
Und dann noch ein paar Rockbilly’s beim Stomp in der Arena – tja, so kommt ma untert Leut’.

Pfiad Euch!

PS: HALLOWEEN - HONEY OF THE DAY! AB HEUTE! TÄGLICH BIS 31.10.!
TODAY:

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Tagesbericht 08.10.2008

Logbucheintrag 08.10.2008
Position: in gespannter
Sternzeit: schau ma mal

Dears,

Ich bin ein Fan von Eva Deissen.
Im lustigen Gratis-Tagblatt „Heute“ hat Frau Deissen eine Kolumne – und die ist gleichbleibend gut.

Heute hätte Helmut Qualtinger Geburtstag. Seinen 80er tät er feiern.
Geboren am 8.10.1928 in Wien – gestorben am 29.9.1986 ebenda.
Grad 58 Jahre ist er alt geworden.
Hier mal ein Nachruf anderer Art – von Eva Deissen, Kolumne „Wiener Spaziergänge“

Wie war er eigentlich, der Qualtinger?

Die Zeit rennt. Heute wäre Helmut Qualtinger 80. Im Fernsehen haben sie um Mitternacht den letzten Film gezeigt, in dem er mitwirkte: „Der Name der Rose“ nach Umberto Eco.

Die Leute fragen immer, wie er denn eigentlich gewesen ist, der Qualtinger. Lustig? Schon auch. Manchmal. Oft aber recht melancholisch. Dass Menschen in den Straßen von Wien den als „Herr Karl“ Berühmten oft allzu vertraulich ansprachen, machte sein Leben nicht leichter.

Der Film „Der Name der Rose“ war der Höhepunkt seines Lebens als Schauspieler. Unvergesslich, wie sehr er sich über die Zusammenarbeit mit Sean Connery gefreut hat. Die gegenseitige Wertschätzung wurde zu einer Freundschaft. Connery konnte sich weitere internationale Filmprojekte mit Helmut Qualtinger vorstellen. Den Film „Der Name der Rose“ kann ich nicht anschauen, ohne sehr traurig zu werden. Denn in seiner Rolle als Mönch „Remigio da Varagine“ musste Qualtinger in Italien bei bitterkaltem Wetter barfuß in Herrgottsschlapfen oft stundenlang herumstehen, bis die nächste Szene mit ihm gedreht wurde.

Natürlich kam keine Klage über die Lippen des Vollprofis. Er biss die Zähne zusammen, bis der Film fertig war. Aber die schwere Erkältung, die er sich bei dieser Gelegenheit einhandelte, war zu viel für seinen Organismus. Daran sei erinnert, wenn aus Anlass des Gedenktages wieder einmal sein exzessiver Lebenswandel als eigentlicher Grund von Qualtingers Ableben im erst 58. Jahr genannt wird.


Eva Deissen – find ich gut!

Auch „Heute“ gelesen:
„Wieder Überfall auf Berufsfahrer“
Erneuter Überfall auf einen Taxifahrer in Favoriten: zwei Pistoleros bedrohten in der Nacht auf Dienstag Berufslenker … usw. usf..
Also ich möchte ja kein Taxifahrer sein. Zum Glück ist diesem nichts passiert und die Täter bzw. die „Pistoleros“ flüchteten – ohne Beute.
Was mich hier so fasziniert ist das Wort „Pisotoleros“.
Bitte bei „Pistolero“ denke ich automatisch an einen Italo-Western.
Pistoleros sind für mich Revolverhelden aus Mexiko, mit riesigen Sombreros, geschultertem Munitionsgürtel, unrasiert und Kautabak kauend.
Finde das Wort Pistolero wunderbar.
Und jetzt stellt sich die Frage, wer hier mehr Spagettiwestern geschädigt ist.
Wer hier öfter „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Für eine Handvoll Dollar“, „Für ein paar Dollar mehr“ etc. (vivat Sergio Leone!) gesehen hat.
Der Verfasser des Artikels über diesen Überfall – oder das Frl. K.
Pistoleros.
Großartig.
(und wie g’sagt: dem Taxler ist zum Glück nix passiert!)

„Freundschaft ist der einzige Klebstoff,
der diese Welt zusammen hält.“
-Thomas W. Wilson-

und

„Wir müssen die Zeit als Werkzeug benutzen, nicht als Couch.“
-John F. Kennedy-

Ziervideo des Tages:

(Thin Lizzy – Boys Are Back In Town)

Tja Dears, die Boys von Thin Lizzy sind heute in Vienna Town.
Und das Frl.K. wird sich dann die Schuh’ überziehen und in die Arena pilgern.
Um sich dieses Konzert zu geben.
Sochn gibt’s, heast.

Wünsche einen vergnüglichen Abend, schauen sie wieder vorbei, wenn Sie mich sagen hören:
„Wos, so späd is scho???“